Heilige Räume werden definiert um Heilungsarbeit effizienter zu gestalten, aber auch um Rituale durchzuführen. Raum kann in diesem Zusammenhang als Ort, aber auch als Zeitraum verstanden werden. Z.B. werden für Rituale auch Räume oder „Rahmen“ geöffnet, in denen das Ritual dann vollzogen wird. Wie gesagt kann dies ein räumlich vorhandener Ort, aber auch nur ein Zeitraum sein, in welchem dann rituell gearbeitet wird.
Seelenverträge haben nicht unbedingt mit Schamanismus zu tun. Es ist eine Erscheinung der laufenden Entwicklung, wo Menschen, die mit dem derzeitigen Sein, oder einzelnen Facetten davon, unzufrieden sind folgendes erklärt wird: „Du bist mit dem laufenden Vertrag unzufrieden, dann kündige ihn und mache einen neuen Vertrag.“ Es geht darum, für sich selbst eine Definition zu finden, wie ich mit mir umgehen lasse, oder was ich mir „gefallen“ lasse und was nicht.
Richtungen im Schamanismus gibt es so viele, wie es Menschen gibt, welche Schamanismus praktizieren. Das Wort selbst stammt aus Sibirien und bezeichnet jemanden, der einen Zugang zur Welt der nichtalltäglichen Wirklichkeit hat. So wäre ein „echter“ Schamane jemand der aus diesem Kulturkreis stammt und die überlieferten Riten und Gebräuche nutzt. Seit es bei uns modern geworden ist, sich Schamane zu nennen wird jeder native Heiler, welcher Kultur er auch immer angehören mag, als Schamane bezeichnet. Dabei hat jede Sprache eine eigene Bezeichnung für die Menschen, die in Kontakt mit der Geisterwelt stehen.
Eine Besonderheit des Schamanismus ist es, dass es keine Institution gibt die Regeln aufstellt oder Vorgaben überprüft. Schamanismus ist pragmatisch. Was Wirkung zeigt setzt sich durch, der Rest verschwindet.