Wege   

Wege zur Meditation

Du wirst merken, wie wenig Kontrolle du über deine eigenen Gedanken hast. Ärgert euch aber nicht darüber, denn schließlich mussten wir auch alle zur Schule gehen, um das Einmaleins zu lernen.

Wenn ihr es aber irgendwann schafft, stellt sich sogleich ein tiefes Gefühl von Ruhe ein. Alles wird ruhiger der Atem, der Herzschlag und der Stoffwechsel.

Durch regelmäßiges Meditieren verändert sich auch euer Intellekt, wir werden schöpferischer, ausgeglichener und offener für Neues. Der Rhythmus des „Seins“ verändert sich während der Meditation, er wird sanfter, leichter und subtiler. Dieses ist das zweite Stadium der Meditation und man nennt es „Stille“. Diese Stille können wir nicht mit der bloßen Entspannung vergleichen. Hier nimmt der Geist nun wahr, dass er die Ablenkungen losgelassen hat. Damit befinden wir uns in einem verträumten oder tranceähnlichen Zustand.

Wie gehen wir mit Ablenkung um?
Wir nehmen sie einfach zur Kenntnis nicht mehr. Ablenkung ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Unser Alltag wird keinen Feierabend machen, nur weil wir jetzt meditieren wollen. Meditation ist die Fähigkeit, in mitten des täglichen Lebens uns zu zentrieren. Seht also stets die Ablenkung als Probe und nicht als gescheiterte Meditation.

 

 

 

 

 

 

 

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